Warum dieser Blog?

Ich schreibe diesen Blog für alle (jungen) Menschen, die in die Berufswelt eintreten und versuchen, sich in der Welt zurecht zu finden.Matthias-Buettner-2013-1

Zunächst einmal: Worum geht es nicht?

  • Es geht nicht darum, ALLES optimieren zu müssen!
  • Es geht nicht darum, ALLES maximieren zu müssen!
  • Es geht nicht darum, sich selbst zu versklaven!

Es geht darum, sein Leben gut zu führen. So gut, wie es geht. Fehler zu vermeiden. Die Dinge richtig machen, die nur dann Sinn machen, wenn man sie „richtig richtig“ macht. Die richtigen und wichtigen Dingen richtig machen. Sich bei den richtigen Dingen nicht mit dem Mittelmaß zufrieden zu geben. Etwas machen, was einen ausmacht. Etwas erreichen, worauf man am Ende stolz ist, wofür es sich zu Leben gelohnt hat. Wofür es sich lohnt zu leben.

Es geht darum, herauszufinden, was einen ausmacht und sein Leben so zu führen, wie man es gerne möchte. Es geht darum zu wissen, wie man etwas richtig macht, damit man es am Ende richtig gemacht hat und es nicht nur probiert hat.

Es geht um Effizienz und Effektivität in persönlicher Hinsicht, in einem ganz praktischen Sinne. Es geht darum, sich und Ihre Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Es geht um planvolle Entwicklung Ihrer Persönlichkeit und um Klarheit im Denken. Ich möchte, dass Sie am Ende dort ankommen, wo Sie ankommen wollen. Und das mit einem angemessenen Aufwand.

Effizien bedeutet, dass man an das richtige Ziel kommt.
Effektivität bedeutet, dass man seine Mittel (Ressourcen) sinnvoll und ökonomisch einsetzt.

Hört sich das alles … kalt … kopfgesteuert …analytisch … unemotional an? Ist es aber nicht! Sie haben nur ein Leben und das sollten Sie so gestalten, dass Sie am Ende zufrieden und glücklich sind. Mein Vorschlag ist, dass man sich selbst, also seine Ressourcen sinnvoll, vernünftig, verstandesgemäß einsetzt und nicht verschwendet. Man kann seine Zeit verschwenden, man kann seine Kraft verschwenden, man kann seine Begabungen verschwenden. Man kann sein Leben verschwenden. Ich hasse Verschwendung.

In der Betriebswirtschaftslehre und der Volkswirtschaftlehre geht es um die optimale Allokation der Ressourcen – sprich: Wie setzt man die verfügbaren Mittel so geschickt ein, dass man das Meiste herausholt. Wie vermeidet man Verschwendung? Das ist eine Fragestellung, die für jeden Menschen von Bedeutung ist – sein sollte. Wie gesagt, Sie haben nur ein Leben.

Ich habe von den Denkansätzen der Betriebswirtschaftslehre eine Menge gelernt. Ich gebe zu, dass das Vokabular der BWL nicht immer positiv belegt ist – zu Unrecht, wie ich finde. Die Betriebswirtschaftslehre ist ein Werkzeugkasten und grundsätzlich werteneutral. Jedes Werkzeug kann man für gute Dinge, als auch für schlechte Dinge einsetzten – denken Sie an das Skalpell.

In diesem Blog finden Sie Anregungen und Strukturen, an denen Sie sich orientieren könnten. Anregungen in Form von Tipps und Denkansätzen, für die ich kleine Artikel schreibe. Strukturen in Form von Konzepten, die Ihnen helfen sollen, Tipps und Denkansätze in den richtigen Zusammenhang zu bringen.

  1. Wenn Sie Ihre Persönlichkeit sturkturiert entwickeln wollen, dann ist das TYP-Konzept sicher eine gute Struktur.
  2. Wenn Sie Klarheit im Denken erreichen wollen, dann sollten Sie sich mit dem ZIDE-Konzept auseinandersetzen.

Sie sollen sich rechtzeitig über sich und Ihre Orientierung Gedanken machen können. Sie sollen sich und die Welt jeden Tag etwas besser verstehen können. Sie sollen einen Plan entwickeln und umsetzen können, der Sie am Ende dahin bringt, wo Sie hin wollen.

Bedenken Sie aber, dass es keinen graden Weg gibt und es wäre ein Wunder, wenn Sie heute schon wüssten, wo Sie später einmal landen. Als ich mit der Schule fertig wurde, wußte ich überhaupt gar nicht, was ich wollte. Ich war erst Bankkaufmann, dann Soldat, dann Student, dann Unternehmensberater, dann Erfinder, dann Unternehmer. Jetzt bin ich immer noch Unternehmer, aber schreibe auch Bücher und entwickle Ideen, die mir Spaß bringen. Wer weiß, wie sich Ihr Leben entwickelt – Sie Ihr Leben entwickeln.

Ich kenne einige Menschen, die Ihr Leben wirklich „im Griff“ haben und glücklich sind.
Ich kenne viele Menschen, die Ihr Leben verleben, weil Sie nicht richtig glücklich sind.
Und ich kenne zu viele Menschen, die am Leben scheitern. Es ist erschreckend, wie viele Leute in meinem Umkreis zu Psychopharmaka greifen oder zum Alkoholiker werden. Bei manchen liegt die Ursache in der Kindheit, bei anderen an Schicksalsschlägen, aber bei vielen liegt es daran, dass ihnen das richtige Werkzeug, die richtigen Fragen, die richtigen Gedanken, der richtige Plan gefehlt hat.

By the way:

  • Wenn Sie schon einen Plan haben, dann müssen Sie sich nicht sklavisch daran halten.
  • Ihr Plan kann auch sein, einen Plan zu entwickeln.
  • Ihr Plan kann auch sein, keinen Plan zu haben. :-). Dann sollte das aber bewußt erfolgen bitteschön!

Wenn ich mir etwas wünschen düfrte: Bewerten Sie bitte jeden Artikel. Ich kann daran ablesen, was von Interesse ist und was nicht. So kann ich meine Ressourcen optimal einsetzen und das schreiben, was Sie lesen wollen :-).